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RHEINISCHES REVIER
Circular Economy
20
Startups
20
Corporate
300
Requests
100
Products
Circular Economy im Rheinischen Revier
Das Rheinische Revier wird zum Vorbild für Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft. Bestehende Materialien und Produkte werden neu gedacht und so designt, dass sie möglichst lange genutzt, geteilt, repariert und recycelt werden können. Unternehmen entwickeln ihre Geschäftsmodelle, ihre Produktion und ihre Prozesse weiter und geben Antworten auf die Fragen: Wie kann ich meinen Materialeinsatz reduzieren? Was kann wiederverwendet werden? Welche Rohstoffe können durch recyceltes Material ersetzt werden? Oder: Können Material, Energie, Wasser oder Abfallstoffe mit einem benachbarten Unternehmen ausgetauscht werden? Bürgerinnen und Bürger nutzen umfangreiche Angebote für Reparaturen und Instandsetzungen.

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Netzwerke
Thementisch Zirkuläre Textilien
Die Textil- und Bekleidungswirtschaft spielt in NRW traditionell eine wichtige Rolle, die jedoch aufgrund des globalisierungsbedingten Strukturwandels zwischenzeitlich deutlich zurückgegangen ist. U.a. die Circular Economy und nachhaltige Ausrüstungen eröffnen der Textil- und Bekleidungsbranche Chancen, sich mit innovativen Ansätzen neu zu erfinden und zu wachsen.
Netzwerk Circular Economy in Kommunen - gewusst, wie!
Circular Economy und Kreislaufwirtschaft spielen im Rheinischen Revier eine immer wichtigere Rolle. Häufig besteht aber noch ein hoher Informationsbedarf zu Ideen, Konzepten und Maßnahmen der Circular Economy. Die Zukunftsagentur Rheinisches Revier möchte diesen Informationsbedarf decken und hat eine Veranstaltungsreihe mit monatlichen digitalen Vorträgen aus Kommunen und Regionen organisiert, die sich bereits auf den Weg in Richtung einer umfassenden Circular Economy gemacht haben.
Netzwerk Circular Economy in Unternehmen des Rheinischen Reviers (im Aufbau)
Circular Economy gemeinsam in die Praxis bringen. In unserer Arbeitsgruppe „Circular Economy in Unternehmen“ bringen wir Unternehmen zusammen, die Erfahrungen austauschen, konkrete Herausforderungen diskutieren und gemeinsam neue Lösungen entwickeln wollen. Im Fokus stehen zirkuläre Geschäftsmodelle, innovative Technologien, neue Kooperationen und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten.
Projektlandkarte

https://t7-management.de/ziele/
10.05.26
Textilfabrik 7.0 [Factory]
Die Textilproduktion der Zukunft: Hier entsteht ein Textil-Technologie- und Entwicklungszentrum in Mönchengladbach.
Die Textilfabrik 7.0 dient als Modellprojekt für den Strukturwandel im Rheinischen Revier. Zuerst entsteht ein Technologie- und Entwicklungszentrum und dann ein emissionsfreier und digitalisierter Industriepark.
Statt einzelne Technologien isoliert zu betrachten, verbindet die Textilfabrik 7.0 die drei Megatrends Energieeffizienz, KI-gestützte Automatisierung, Robotik und Biotechnologie in einem praxisnahen Textil-Reallabor.
Moderne Maschinen und Anlagen ermöglichen die Entwicklung und Erprobung von:
- On-Demand-Produktion
- Microfactories
- Digital Textiles
Ergänzt wird dies durch textiltechnische und biologische Labore, in denen nachhaltige Rohstoffe erforscht und neue Materialien entwickelt werden.
Das T7-Technologie- und Entwicklungszentrum
Durch die enge Zusammenarbeit von Forschung und Industrie entstehen neue Technologien, Produktionskonzepte und Innovationen für die Textilbranche. Gleichzeitig schafft das Projekt neue Arbeitsplätze im Rheinischen Revier.
Von der Kohle zur KI: Die Textilfabrik 7.0 steht beispielhaft für den industriellen Strukturwandel der Region. Das Projekt stärkt langfristig die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Textilproduktion. Mit der T7-Factory werden neue Arbeitsplätze geschaffen und die innovative Textilforschung am Standort gezielt weiterentwickelt.
In der ersten Entwicklungsphase (2025-2029) wird ein Textil Technologie- und Entwicklungszentrum in Mönchengladbach aufgebaut, in dem die sechs Kernmodule der Textilfabrik 7.0 in enger Zusammenarbeit von Industrie und Forschung behandelt werden.
T7-Park – emissionsfreier und digitalisierter Industriepark
In einer zweiten Entwicklungsphase soll über die Textilfabrik 7.0 hinausgehend ein Industriepark der Zukunft entstehen. Hier entwickelt und produziert die Textil- und Bekleidungsindustrie unter Zero-Emission-Bedingungen und mit CO₂-neutralen Prozessen.
Der Industriepark bietet Raum für innovative Produktionsstätten, Unternehmensniederlassungen der Textilbranche sowie nachhaltige Textil-Start-ups. So entsteht ein moderner Industriestandort, der Forschung, Entwicklung und industrielle Produktion miteinander verbindet.

WIN.DN GmbH – Wirtschafts- und Innovationsnetzwerk Düren
10.05.26
Made in Düren
Nachhaltige Industrie-Transformation in Düren
Ziel des Projekts ist die Stärkung und nachhaltige Transformation energieintensiver Industrien in Düren, insbesondere in den Schlüsselbranchen Papier, Textil und Chemie. Durch die gezielte Förderung von Enabler Unternehmen sollen Innovationen für grünere Technologien, vorrangetrieben werden. Das Projekt bietet finanzielle Anreize für Enabler, um deren Lösungen direkt in der Dürener Industrie zu implementieren und in kurzer Zeit zur Sicherung von Beschäftigung und Wertschöpfung beitragen.

WIN.DN + HPP Architekten
10.05.26
Modellfabrik Papier im Innovationsquartier Düren
Papierherstellung neu und klimaneutral denken.
In Düren wird ein Forschungszentrum für ein bundesweites Innovationsnetzwerk zur nachhaltigen Papierproduktion errichtet. In der Modellfabrik Papier haben sich 17 führende Unternehmen der Papierindustrie und -zulieferindustrie mit Partnerinnen und Partnern aus der Wissenschaft zusammengeschlossen, um bis 2045 80 Prozent des Energiebedarfs in der Papierproduktion einzusparen.
Die Modelfabrik Papier ist eines der derzeit ambitioniertesten Gemeinschaftsprojekte der Papierindustrie in Deutschland. Als Innovationsnetzwerk verbindet sie führende Forschungseinrichten verschiedener Fachrichtungen mit einer der energieintensivsten Branchen. Gemeinsam erforschen sie innovative Lösungen für die nachhaltige Papierherstellung von morgen.
Mit der Entwicklung disruptiver Veränderungen im hochautomatisierten Fertigungsprozess unterstützt sie Papierunternehmen, den Energiebedarf in der Herstellung um 80 % zu senken und natürliche Ressourcen einzusparen. Die Forschungsarbeit leistet einen substanziellen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele und zur Standortsicherung der Papierindustrie in Deutschland.

Felix May, RWTH Aachen
10.05.26
Circular E-Cars
Das Graduiertenkolleg (GRK) Circular E-Cars verfolgt das anspruchsvolle Ziel, das Rheinische Revier zu einem europaweit führenden Standort für Forschung, Entwicklung und Innovation zur Etablierung metallfokussierter Kreisläufe von Elektroautos (E-Cars) zu entwickeln. Dafür werden alle erforderlichen Kompetenzen von wissenschaftlichen Institutionen, Investitions- und Know-how-Partnern in einem Innovationsökosystem vernetzt synchronisiert und über die Zeit systematisch weiter ausgebaut. Die Vision des Vorhabens besteht darin, neue Wege in der Kreislaufwirtschaft verschiedener Stoffströme von E-Cars zu gehen und im Rheinischen Revier zu etablieren. Circular E-Cars trägt damit zur Schaffung von Arbeitsplätzen sowie zur Erreichung der Sustainable Development Goals (SDG) der Vereinten Nationen bei.
Circular E-Cars beforscht in Lösungspartnerschaften mit Unternehmen und verschiedenen Akteur:innen aus Praxis und Wissenschaft alle Elemente innovativer, zirkulärer Wertschöpfungsketten von E-Cars, wobei die R9-Strategien (Rethink, Reduce, Reuse, Repair, Refurbish, Remanufacture, Repurpose, Recycle, Recover) systematisch angewendet werden. Die Etablierung nachhaltiger, zirkulärer Wertschöpfungsketten von E-Cars zielt auf die Werterhaltung von Produkten und Materialien ab. Dazu wird ein agiles Innovationsökosystem etabliert, das mögliche Konflikte zwischen der Stabilität von Kooperationsbeziehungen und dynamischem Wandel von Rahmenbedingungen der Nachhaltigkeit produktiv zu lösen vermag. Die wissenschaftliche Herausforderung besteht darin, inter- und transdisziplinär und mehr noch transformativ zu arbeiten. Dazu wurde das wissenschaftliche Konsortium neben den wirtschaftlichen Partnern wie folgt gezielt zusammengestellt: RWTH Aachen (mit ihren inter- und transdisziplinären Plattformen Center for Circular Economy (CCE), Transformationsplattform REVIERa, Mine ReWIR-Netzwerk und HumTec), FH Münster, Universität Siegen, Wuppertal Institut sowie Humboldtn als Initiative der Landesrektorenkonferenz der Universitäten in NRW.

Sabine Kortmann/CLIB
10.05.26
Graduiertencluster AUFBRUCH
AUFBRUCH vereint erstmalig drei Universitäten, drei Fachhochschulen, eine Forschungseinrichtung und ein Innovationsnetzwerk in einem zukunftsorientierten Graduiertencluster, der mit 12,5 Millionen Euro vom BMBF gefördert wird.
Das Rheinische Revier hat die Vision, zeitnah zu einer Modellregion der nachhaltigen und wettbewerbsfähigen Bioökonomie zu werden. Der Graduiertencluster AUFBRUCH möchte hierbei junge Menschen in ihren Promotionen befähigen, das Momentum zur Veränderung aufzugreifen und den Aufbruch in eine nachhaltige Bioökonomie mitzugestalten. AUFBRUCH ist dabei als eins von 31 Vorhaben der 19 Ankerprojekte benannt, die aus Sicht des Landes NRW zentral für eine erfolgreiche, zügig und sichtbare Umsetzung des Strukturwandels sind. Nachhaltigkeit ist eins der zentralen Kriterien für eine erfolgreiche Bioökonomie, aber keinesfalls eine automatische Folge. Gemäß der Vereinten Nationen bedarf es „einer wirtschaftlich, sozial und ökologisch nachhaltigen Zukunft.“ In AUFBRUCH ist dazu ein Konsortium von acht Partnern im und um das Rheinische Revier versammelt, namentlich die RWTH Aachen University, die FH Aachen, der Cluster industrielle Biotechnologie (CLIB), die Technische Universität Dortmund, die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, das Forschungszentrum Jülich, die TH Köln und die Hochschule Niederrhein. Damit sind in AUFBRUCH Kompetenzen aus Biotechnologie, Chemie, Verfahrenstechnik, Logistik, Wirtschaftswissenschaften, Sozialwissenschaften und Raumplanung abgebildet. Die insgesamt 37 geförderten Promotionsvorhaben, zuzüglich assoziierter Projekte, ordnen sich thematisch jeweils einem von sechs Innovationsbereichen zu, die an Fallbeispielen übergeordnete Herausforderungen der Bioökonomie im Revier adressieren.

29.10.24
IN4climate.NRW Rheinisches Revier
IN4climate.RR ist ein gemeinsames Projekt von NRW.Energy4Climate und des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie. Ziel des Projekts ist es, den Strukturwandel im Rheinischen Revier und die Industrietransformation zur Klimaneutralität am Standort NRW zu verbinden.
Das Rheinische Revier befindet sich im Wandel. Zwischen Mönchengladbach, Köln und Aachen stellt der Kohleausstieg für den Klimaschutz Europas größtes Braunkohlegebiet und seine Bewohnerinnen und Bewohner vor große Herausforderungen. Mit dem Wegfall der Bagger und Kohlekraftwerke werden große Flächen frei, Infrastruktur und Arbeitsplätze fallen weg. Gleichzeitig eröffnet sich ein riesiger Raum für Chancen. Vor allem aber ist das Rheinische Revier als Energieregion auch von einer energieintensiven Industrie geprägt. Hier gilt es, den Wirtschaftsstandort und zentrale Wertschöpfungsketten so weit wie möglich zu erhalten, zu verändern und neu zu schaffen.
Mit dem Projekt IN4climate.RR soll das Rheinische Revier (RR) zur Modellregion für eine klimaneutrale Industrie werden. Gemeinsam mit weiteren Akteuren wie Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Politik, Intermediären und zivilgesellschaftlichen Organisationen erarbeitet IN4climate.RR vor Ort Strategien, wie die Industrie zukünftig ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten, Wachstum erzeugen und gleichzeitig Klimaschutzziele erreichen kann – um diese auch direkt in die Anwendung zu bringen.
Produzierenden Unternehmen im Rheinischen Revier bietet IN4climate.RR eine konkrete Anlaufstelle für die Umstellung ihrer Energieversorgung, Prozesse und Rohstoffquellen. Das Projekt unterstützt mit eigenem Know-how, vernetzt Akteure, um neue Wertschöpfungspotenziale und Geschäftsmodelle zu erschließen, und gibt Impulse in Richtung Landespolitik. Kooperation für die Transformation
IN4climate.NRW und das Wuppertal Institut nutzen ihre in den vergangenen Jahren erfolgreich aufgebauten Strukturen und Projekterfahrungen, um gemeinsam die Forschung und die Unternehmen im Rheinischen Revier an die landesweiten, nationalen und internationalen angrenzenden Prozesse und Transformationsentwicklungen anzubinden. Inhaltlicher Schwerpunkt sind die Themen: industrielle Wasserstoffwirtschaft, nachhaltige Kohlenstoffwirtschaft, Circular Economy sowie Prozesswärme, die für eine zukünftige klimaneutrale Industrie von entscheidender Bedeutung sind. In diesen Themenfeldern unterstützt das Projekt entscheidende Akteure in der Region, vernetzt unterschiedliche Stakeholder, entwickelt gemeinsam Strategien und begleitet und akquiriert Transformationsprojekte in der Region.
Aktuelle Förderprogramme
Projektideen im Bundesförderprogramm STARK - Fokusthemen Zirkuläre Kommunen & Zirkuläre Unternehmen
Fit für die Zukunft – Beratung für Unternehmen und ihre Beschäftigten in Veränderungsprozessen
DigiRess Digitale Anwendungen zur Steigerung der Ressourceneffizienz in zirkulären Produktionsprozessen
Ressource.NRW
Zirkuläre Produktion
Dokumente
Ansprechpartnerin
Sie interessieren sich für das Themengebiet Circular Economy im Rheinischen Revier und wollen sich vernetzen?
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Melden Sie sich gerne bei unserer Expertin.

Nicole Krüttgen
Projektmanagerin Ressourcen & Agrobusiness
Zukunftsagentur Rheinisches Revier GmbH
nicole.kruettgen@rheinisches-revier.de



