Bildnachweis: NRW.Energy4climate
RHEINISCHES REVIER
Zukunftsfähige Industrie
20
Startups
20
Corporate
300
Requests
100
Products
Zukunftsfähige Industrie im Rheinischen Revier
Das Rheinische Revier strebt bis 2030 an, eine international bekannte Modellregion für klimaneutrale, nachhaltige und wettbewerbsfähige Industrie zu werden. Innovative Technologien und Geschäftsmodelle sollen Produktionsweisen und Produkte klimaneutral, nachhaltig und wirtschaftlich gestalten. Förderprogramme unterstützen zukunftsweisende Projekte. Branchen wie Aluminium, Raffinerie, Papier und Textil setzen auf nachhaltige Verfahren und neue Werkstoffe. Bis 2030 sollen 20% der Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe ihre Treibhausgasemissionen halbieren, Kohle und Öl als Energieträger ersetzen und die Nutzung erneuerbarer Energien verdreifachen.

NRW.Energy4climate
Projektlandkarte

Nickl & Partner Architekten AG
10.05.26
Center für digital vernetzte Produktion (CDVP)
Um für die deutsche Industrie zukünftig eine internationale Spitzenposition zu sichern, muss die Exzellenz in der Produktionstechnik im besten Sinne mit einer digitalen Innovationsfähigkeit (siehe USA) und einer hohen Veränderungsgeschwindigkeit in der Digitalisierung (siehe China) kombiniert werden. Im Rahmen dieses digitalen Wandels müssen innovative digitale Produktions- und Lehrkonzepte sowie -methoden für Unternehmen und Personen der Arbeitswelt in digitalisierten Produktionsumgebungen entwickelt werden, um den Wirtschafts- und Produktionsstandort Rheinisches Revier langfristig zu stärken.

26.08.26
NRW Digital AM Start
Partizipatives Zentrum für die Digitale Additive Produktion zur nachhaltigen Integration von Produktion und digitaler Wertschöpfung in NRW
„NRW Digital AM Start“ ist eine gemeinsame Initiative zur Digitalisierung und flächendeckenden Einführung von Industrie 4.0 und künstlicher Intelligenz als nachhaltige Basistechnologien der Zukunft. Der digitale 3D Druck profitiert von diesen Entwicklungen und dient gleichzeitig als ein zentraler Befähiger für den Wandel, er nimmt eine zentrale Rolle als Brücke zwischen digitaler und realer Welt ein. Dazu soll das aufzubauende Digital Production Center den Unternehmen im Revier als zentrale Anlaufstelle dienen.

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
27.08.26
Aerogel Launch Factory
Aerogel-Anwendungen: Unterstützung von der Entwicklung bis zur Marktreife
Für die Aerogel Launch Factory (ALF) in Jülich wurden Fördermittel des Bundes (BMWK) und des Landes NRW (MWIKE) bereitgestellt. Dies ermöglicht die Planung eines zentralen Technologietransferzentrums, das technologiegetriebene Startups und innovative Unternehmen unterstützt. Durch eine mögliche erste Pilotproduktion können diese ihre Ideen verwirklichen, Investoren überzeugen und finanzielle Mittel für den Aufbau einer industriellen Produktion einwerben. ALF vereint Kompetenzen aus Forschung, Transfer und Produktion.
Aerogele sind ultraleichte Supermaterialien mit hervorragenden isolierenden Eigenschaften, die in der Lage sind, giftige Stoffe zu binden. Sie können flexibel, hochtemperaturbeständig, formbar und elektrisch leitfähig sein. Aufgrund ihrer Herstellung aus nachwachsenden Rohstoffen sind sie zudem nachhaltig einsetzbar. Mit der Aerogel Launch Factory wird ein Zentrum geschaffen, in dem die spezialisierte Forschung an Aerogelen über verschiedene Technologiestufen hinweg erfolgen kann.

26.08.26
ReCO₂NWert
Umsetzung der Ressourcenwende in der chemischen Industrie durch biotechnologische CO₂ Nutzung in regionalen Wertschöpfungsketten
Das Projekt ReCO₂NWert verfolgt das Ziel, unvermeidbare CO₂-Emissionen aus industriellen Prozessen als wertvolle Ressource nutzbar zu machen. Viele Prozessgase enthalten CO₂, das bisher in die Atmosphäre gelangt und zum Klimawandel beiträgt. Durch die biotechnologische Nutzung dieses CO₂ soll ein Beitrag zur Reduzierung der Emissionen und zur Transformation der chemischen Industrie hin zu nachhaltigeren Produktionsweisen geleistet werden.
Im Rahmen des Projekts werden die CO₂-haltigen Rauchgase der MVA Weisweiler mithilfe eines Elektrolyseverfahrens abgeschieden und aufbereitet. Anschließend werden sie durch spezielle Mikroorganismen in industriell nutzbare Produkte umgewandelt – etwa Alkohole, die als Ausgangsstoffe für Kunststoffe oder kosmetische Inhaltsstoffe dienen können.
Ziel ist es, auf Basis dieses Beispiels eine biotechnologische Plattformtechnologie zu entwickeln, die die Nutzung kohlenstoffreicher Abgase ermöglicht und zukünftig auf unterschiedliche Abgasströme und Produktarten übertragbar ist. Damit soll ein wichtiger Schritt zur Ressourcenneuorientierung und zur Etablierung einer bio-basierten Wertschöpfung im Rheinischen Revier erreicht werden.

29.10.24
IN4climate.NRW Rheinisches Revier
IN4climate.RR ist ein gemeinsames Projekt von NRW.Energy4Climate und des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie. Ziel des Projekts ist es, den Strukturwandel im Rheinischen Revier und die Industrietransformation zur Klimaneutralität am Standort NRW zu verbinden.
Das Rheinische Revier befindet sich im Wandel. Zwischen Mönchengladbach, Köln und Aachen stellt der Kohleausstieg für den Klimaschutz Europas größtes Braunkohlegebiet und seine Bewohnerinnen und Bewohner vor große Herausforderungen. Mit dem Wegfall der Bagger und Kohlekraftwerke werden große Flächen frei, Infrastruktur und Arbeitsplätze fallen weg. Gleichzeitig eröffnet sich ein riesiger Raum für Chancen. Vor allem aber ist das Rheinische Revier als Energieregion auch von einer energieintensiven Industrie geprägt. Hier gilt es, den Wirtschaftsstandort und zentrale Wertschöpfungsketten so weit wie möglich zu erhalten, zu verändern und neu zu schaffen.
Mit dem Projekt IN4climate.RR soll das Rheinische Revier (RR) zur Modellregion für eine klimaneutrale Industrie werden. Gemeinsam mit weiteren Akteuren wie Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Politik, Intermediären und zivilgesellschaftlichen Organisationen erarbeitet IN4climate.RR vor Ort Strategien, wie die Industrie zukünftig ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten, Wachstum erzeugen und gleichzeitig Klimaschutzziele erreichen kann – um diese auch direkt in die Anwendung zu bringen.
Produzierenden Unternehmen im Rheinischen Revier bietet IN4climate.RR eine konkrete Anlaufstelle für die Umstellung ihrer Energieversorgung, Prozesse und Rohstoffquellen. Das Projekt unterstützt mit eigenem Know-how, vernetzt Akteure, um neue Wertschöpfungspotenziale und Geschäftsmodelle zu erschließen, und gibt Impulse in Richtung Landespolitik. Kooperation für die Transformation
IN4climate.NRW und das Wuppertal Institut nutzen ihre in den vergangenen Jahren erfolgreich aufgebauten Strukturen und Projekterfahrungen, um gemeinsam die Forschung und die Unternehmen im Rheinischen Revier an die landesweiten, nationalen und internationalen angrenzenden Prozesse und Transformationsentwicklungen anzubinden. Inhaltlicher Schwerpunkt sind die Themen: industrielle Wasserstoffwirtschaft, nachhaltige Kohlenstoffwirtschaft, Circular Economy sowie Prozesswärme, die für eine zukünftige klimaneutrale Industrie von entscheidender Bedeutung sind. In diesen Themenfeldern unterstützt das Projekt entscheidende Akteure in der Region, vernetzt unterschiedliche Stakeholder, entwickelt gemeinsam Strategien und begleitet und akquiriert Transformationsprojekte in der Region.

10.05.26
PHOENIX – Launch Space Power-to-X
Der Launch Space Power-to-X (PHOENIX) fokussiert sich auf die Weiterentwicklung, Demonstration und Implementierung der vielversprechendsten Ansätze von P2X-Technologien. Im ersten Kernaspekt von PHOENIX wird die Technologieentwicklung von Hoch- und Niedertemperaturelektrolyse für H2O und CO2 gezielt mithilfe agiler Entwicklungsmethoden vorangetrieben. Parallel dazu werden im zweiten Kernaspekt des Launch Space fünf nachhaltige P2X-Wertschöpfungsketten in vielversprechenden Anwendungsfeldern untersucht. Dafür werden Demonstratoren als Mini-Plant Anlagen aufgebaut, betrieben und bewertet. Sowohl in der Technologieentwicklung als auch im Aufbau der Demonstratoren ist der schnelle Transfer der entwickelten Zukunftstechnologien in industrielle Produktionsketten von zentraler Bedeutung.
Das Projekt wird von einem starken Konsortium aus Industrie und Wissenschaft, bestehend aus dem Forschungszentrum Jülich, der FH Aachen, Covestro und der RWTH Aachen, getragen.
Der LTT übernimmt in PHOENIX zusammen mit dem ICE-2 des Forschungszentrum Jülich die Potenzialanalyse und multidimensionale Bewertung der untersuchten P2X-Wertschöpfungsketten. In einem „Bottom-Up“ Ansatz werden mit einem Lebenszyklus-Ansatz technische, ökonomische, ökologische und soziale Auswirkungen der P2X-Anwendungsfälle ermittelt. Gleichzeitig wird in einem „Top-Down“ Ansatz der großskalige Einsatz von P2X-Technologien in langfristigen Transformationsstrategien für das Rheinische Revier untersucht. Beide Ansätze werden zu einer Gesamtbewertung der P2X-Anwendungsfälle zusammengeführt.

https://t7-management.de/ziele/
10.05.26
Textilfabrik 7.0 [Factory]
Die Textilproduktion der Zukunft: Hier entsteht ein Textil-Technologie- und Entwicklungszentrum in Mönchengladbach.
Die Textilfabrik 7.0 dient als Modellprojekt für den Strukturwandel im Rheinischen Revier. Zuerst entsteht ein Technologie- und Entwicklungszentrum und dann ein emissionsfreier und digitalisierter Industriepark.
Statt einzelne Technologien isoliert zu betrachten, verbindet die Textilfabrik 7.0 die drei Megatrends Energieeffizienz, KI-gestützte Automatisierung, Robotik und Biotechnologie in einem praxisnahen Textil-Reallabor.
Moderne Maschinen und Anlagen ermöglichen die Entwicklung und Erprobung von:
- On-Demand-Produktion
- Microfactories
- Digital Textiles
Ergänzt wird dies durch textiltechnische und biologische Labore, in denen nachhaltige Rohstoffe erforscht und neue Materialien entwickelt werden.
Das T7-Technologie- und Entwicklungszentrum
Durch die enge Zusammenarbeit von Forschung und Industrie entstehen neue Technologien, Produktionskonzepte und Innovationen für die Textilbranche. Gleichzeitig schafft das Projekt neue Arbeitsplätze im Rheinischen Revier.
Von der Kohle zur KI: Die Textilfabrik 7.0 steht beispielhaft für den industriellen Strukturwandel der Region. Das Projekt stärkt langfristig die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Textilproduktion. Mit der T7-Factory werden neue Arbeitsplätze geschaffen und die innovative Textilforschung am Standort gezielt weiterentwickelt.
In der ersten Entwicklungsphase (2025-2029) wird ein Textil Technologie- und Entwicklungszentrum in Mönchengladbach aufgebaut, in dem die sechs Kernmodule der Textilfabrik 7.0 in enger Zusammenarbeit von Industrie und Forschung behandelt werden.
T7-Park – emissionsfreier und digitalisierter Industriepark
In einer zweiten Entwicklungsphase soll über die Textilfabrik 7.0 hinausgehend ein Industriepark der Zukunft entstehen. Hier entwickelt und produziert die Textil- und Bekleidungsindustrie unter Zero-Emission-Bedingungen und mit CO₂-neutralen Prozessen.
Der Industriepark bietet Raum für innovative Produktionsstätten, Unternehmensniederlassungen der Textilbranche sowie nachhaltige Textil-Start-ups. So entsteht ein moderner Industriestandort, der Forschung, Entwicklung und industrielle Produktion miteinander verbindet.

WIN.DN + HPP Architekten
10.05.26
Modellfabrik Papier im Innovationsquartier Düren
Papierherstellung neu und klimaneutral denken.
In Düren wird ein Forschungszentrum für ein bundesweites Innovationsnetzwerk zur nachhaltigen Papierproduktion errichtet. In der Modellfabrik Papier haben sich 17 führende Unternehmen der Papierindustrie und -zulieferindustrie mit Partnerinnen und Partnern aus der Wissenschaft zusammengeschlossen, um bis 2045 80 Prozent des Energiebedarfs in der Papierproduktion einzusparen.
Die Modelfabrik Papier ist eines der derzeit ambitioniertesten Gemeinschaftsprojekte der Papierindustrie in Deutschland. Als Innovationsnetzwerk verbindet sie führende Forschungseinrichten verschiedener Fachrichtungen mit einer der energieintensivsten Branchen. Gemeinsam erforschen sie innovative Lösungen für die nachhaltige Papierherstellung von morgen.
Mit der Entwicklung disruptiver Veränderungen im hochautomatisierten Fertigungsprozess unterstützt sie Papierunternehmen, den Energiebedarf in der Herstellung um 80 % zu senken und natürliche Ressourcen einzusparen. Die Forschungsarbeit leistet einen substanziellen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele und zur Standortsicherung der Papierindustrie in Deutschland.

29.10.24
Kompetenzzentrum Bio4MatPro
Bio4MatPro ist Teil des Forschungsverbunds Modellregion Bioökonomie im Rheinischen Revier. Ziel ist die Herstellung von Produkten mit hoher Wertschöpfung auf Basis nachwachsender Rohstoffe, die Etablierung von skalierbaren Produktionsprozessen und biobasierten Wertschöpfungsketten für eine klimaneutrale Kreislaufwirtschaft, um die Abhängigkeit von fossilen Ressourcen zu reduzieren.

Tomas Rodriguez
10.05.26
Production Launch Center Aviation (PLCA)
Am Forschungsflugplatz Würselen-Aachen steht der Technologietransfer zwischen Forschung und Industrie im Vordergrund. Erste Vorhaben sind die DLR-Einrichtung «Technologien für Kleinflugzeuge», das Production Launch Center Aviation@NRW sowie das geplante Forschungszentrum FH-AERO.SCIENCE. Im AeroPark 1-3 wird die Ansiedlung von luftfahrtaffiner Forschung und Entwicklung voran getrieben.
Im Production Launch Center Aviation, kurz: PLCA, in Aachen entstehen die digitalisierten Fertigungstechnologien für die Luftfahrtantriebe der Zukunft. Dafür entwickelt ein Netzwerk aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen in neun Forschungs- und Entwicklungsprojekten reale Anwendungen und Produkte für die Luftfahrtindustrie. Die Projektergebnisse dienen dazu, zukünftig Industrie und Wirtschaft vor Ort im Rheinischen Revier eine nachhaltige Produktion zu ermöglichen und Beschäftigung zu sichern.
Aktuelle Förderprogramme
Ansprechpartner
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Melden Sie sich gerne bei unseren Experten.

Julia Meier
Projektmanagerin Energie, Industrie und Innovation
Zukunftsagentur Rheinisches Revier GmbH
derzeit nicht im Dienst

Nils Westerveld
Projektmanager Energie, Industrie und Innovation
Zukunftsagentur Rheinisches Revier GmbH
nils.westerveld@rheinisches-revier.de



