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Aachen, Deutschland
ABE - AACHEN BUILDING EXPERTS e.V.ABE: Das Innovations-Netzwerk entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Bau- und Immobilienbranche

Der AACHEN BUILDING EXPERTS e. V. (ABE) wurde 2016 durch 33 Gründungsmitglieder unter Beisein des damaligen NRW-Bauministers Michael Groschek gegründet.

Heute zählt ABE mehr als 160 Mitglieder. Das Innovationsnetzwerk bringt führende Unternehmen der Bau- und Immobilienwirtschaft mit den renommierten Hochschulen RWTH Aachen und FH Aachen sowie wegweisenden Start-ups zusammen. Das gemeinsame Ziel ist es, in einem engen und direkten Zusammenwirken von Wissenschaft und Wirtschaft Innovationen zu fördern und umzusetzen sowie neue Konzepte für Aus- und Weiterbildung zu entwickeln.

Das macht uns aus

Firmen und Büros aus allen Bereichen der Wertschöpfungskette – unter anderem Projektentwicklung und Immobilienbestand, Architektur, Planung und Ingenieurswesen, sowie Bauausführung, Handwerk und Herstellerfirmen – arbeiten in praxisorientieren Projekten und visionären Gruppen zusammen.
Neue Studiengänge, praxisnahe Weiterbildung, innovative nachhaltige Materialien, Smart Building, Building Information Modeling (BIM), Robotik sowie ressourcenschonendes und kreislaufgerechtes Bauen sind nur einige Themen, die wir gemeinsam bewegen!
ABE-Mitglieder sind marktprägende überregionale Großunternehmen sowie führende mittelständische Unternehmen, Forschungs- und Hochschuleinrichtungen sowie erfolgsversprechende Start-ups der Bau- und Immobilienbranche.
ABE bündelt, unterstützt und vernetzt diese interdisziplinären Expertisen durch Wissenstransfer- und Vernetzungsveranstaltungen, Arbeitsgruppen, Seminare und Weiterbildung. Das Innovationsnetzwerk profitiert von der Antriebskraft eines dynamischen hauptberuflichen Teams.
Mit mehr als 160 Mitgliedsunternehmen und umfangreichen Aktivitäten ist ABE weit über das Rheinland hinaus etabliert: mit Schwerpunkten von Aachen über Köln und Düsseldorf bis Bielefeld, im Großraum Frankfurt und in Stuttgart. – Und der Ausbau geht weiter.
Mönchengladbach, Deutschland
Exzellenzregion Nachhaltiges BauenDas Netzwerk der Exzellenzregion Nachhaltiges Bauen versteht sich als offene, interdisziplinäre Plattform für den Austausch zum Nachhaltigen Bauen. Es bringt unterschiedliche Akteur*innen zusammen, um Wissen zu bündeln und nachhaltige, innovative Lösungen zu fördern.

Vernetzung stärkt den Transfer praxisnaher Erkenntnisse und unterstützt die Umsetzung nachhaltiger und innovativer Bauweisen. In diesem Sinne richtet sich das Netzwerk der Exzellenzregion Nachhaltiges Bauen nicht nur an die klassischen Akteurinnen und Akteure der Baubranche, sondern darüber hinaus auch an weitere Beteiligten aus Handwerk, Zivilgesellschaft, KMU, Kommunen, Institutionen, Politik, Recycling, Produktion, Start-ups, Forschung und Wissenschaft.

Die Mitgliedschaft steht grundsätzlich allen offen, die mit ihren Produkten, Prozessen oder Projekten aktiv zur Förderung des Nachhaltigen Bauens beitragen. Die Ausrichtung kann sich dabei auf verschiedene Aspekte beziehen, wie z.B. die Steigerung der Ressourceneffizienz, die Förderung der Kreislaufwirtschaft, die Reduzierung von Umweltbelastungen oder das gesunde und barrierefreie Bauen.

Die Netzwerkakteur*innen verfolgen das gemeinsame Ziel, nachhaltige Bauweisen umzusetzen und weiterzuentwickeln. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit sollen Synergien entstehen, die es beispielsweise ermöglichen, ressourcenschonende Materialien, energieeffiziente Baukonzepte und zirkuläre Ansätze voranzutreiben. Hemmnisse können früher erkannt und gemeinsame Lösungen erarbeitet werden.
Jülich, Deutschland
Thementisch Zirkuläre TextilienDie Textil- und Bekleidungswirtschaft spielt in NRW traditionell eine wichtige Rolle, die jedoch aufgrund des globalisierungsbedingten Strukturwandels zwischenzeitlich deutlich zurückgegangen ist. U.a. die Circular Economy und nachhaltige Ausrüstungen eröffnen der Textil- und Bekleidungsbranche Chancen, sich mit innovativen Ansätzen neu zu erfinden und zu wachsen.

Ziele
Der „Thementisch Textil“ soll die Transformation der Textilindustrie als Teil einer klimaneutralen Kreislaufwirtschaft unterstützen. Ziel soll es sein, aktuelle Entwicklungen auf politischer und gesetzlicher Ebene darzustellen, und kritische Punkte sowie Hemmnisse und Herausforderungen an die Politik zu adressieren. Zudem können vorhandene Förder- und Beratungsmöglichkeiten transparent gemacht, Forschungsbedarfe eruiert und Pilotprojekte initiiert werden. Über die Vernetzung soll der Austausch zwischen Herstellern, dem Handel und Recyclern untereinander aber auch mit Forschung und Politik gefördert werden. Außerdem wird es eine wichtige Aufgabe des Thementischs sein, mit den beteiligten Experten eine kluge Strategie für die Textil- und Bekleidungswirtschaft in NRW zu formulieren, um vor dem Hintergrund der vorhandenen oder entwicklungsfähigen Kompetenzen der Region auf die mittel- und langfristig wettbewerbsfähigen Entwicklungspotenziale zu fokussieren. So soll nicht nur die Innovationskraft gefördert, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltiger Geschäftsmodelle gestärkt werden.

Teilnehmer / vorgesehene Teilnehmer
Unternehmen und Verbände aus der Textil- und Bekleidungswirtschaft, Unternehmen und Verbände aus der Abfall- und Recyclingwirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung, Politik.
Köln, Deutschland
Netzwerk Renaturierung und Rekultivierung im Rheinischen RevierKompetenzen der Renaturierung und Rekultivierung in NRW wirksam bündeln
Die Notwendigkeit der Renaturierung von Ökosystemen und Landnutzungssystemen ist seit Jahrzehnten anerkannt, und aktuelle Initiativen wie die UN-Dekade zur Wiederherstellung von Ökosystemen 2021–2030, der Europäische Green Deal und die neue EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur zeigen die Bedeutung und ein wachsendes Engagement für diese wichtige Herausforderung. Dennoch besteht nach wie vor eine erhebliche Lücke zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen, anwendbarem Wissen und dessen Umsetzung in der Praxis. Trotz vielfältiger Best Praxis-Beispiele der Ökosystemrenaturierung mangelt es in vielen Bereichen noch an wirksamen Lösungen für die voranschreitende sozial-ökologische Transformation. Für eine erfolgreiche Wiederherstellung der Biodiversität und Ökosystemleistungen ist neben dem Verständnis der lokalen Gegebenheiten insbesondere auch der Austausch von Wissen, Erfahrungen und bewährten Verfahren notwendig. Dieser dringende Bedarf war der Anstoß für die Gründung des Netzwerks Renaturierung und Rekultivierung.

Unsere Vision
Unsere Vision ist es, einen dynamischen Knotenpunkt für transdisziplinäre Forschung, Bildung, lebensbegleitendes Lernen und Kapazitätsentwicklung zu etablieren. Dabei streben wir eine enge Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Nichtregierungsorganisationen und Universitäten weltweit an. Unser Ziel ist es, globale Initiativen im Bereich ökologischer Wiederherstellung, naturbasierter Lösungen und Landrenaturierung zu fördern, um einen gesunden und zukunftsfähigen Planeten für alle zu erhalten.
Jülich, Deutschland
Bioökonomie Verstehen. Verbinden. Unterstützen.Eine professionelle Begleitung der technologischen Forschungsprojekte findet durch das vom BMBF geförderte Projekt Bioökonomie Verstehen. Verbinden. Unterstützen (Bioökonomie-VVU) statt. Bioökonomie-VVU fördert innovationsbegleitend den Strukturwandel im Rheinischen Revier.

Dafür sollen im Rheinischen Revier komplementäre Akteure rund um das Innovationsfeld Bioökonomie zusammengebracht werden, sodass unter Nutzung offener Innovationsprozesse konkrete Wertversprechen und Lösungen entstehen. Ein besonderer Fokus des vom BMBF geförderten Projekts liegt auf der Erforschung der Innovationsökosysteme rund um das Innovationscluster BioökonomieREVIER und das Kompetenzzentrum Bio4MatPro.

Das Projekt Bioökonomie-VVU ist für einen Zeitraum von fünf Jahren angelegt, bis Ende des Jahres 2026, und umfasst zum einen die Begleitforschung durch ein Konsortium wissenschaftlicher Institute der RWTH Aachen und der TU Dortmund, zum anderen eine Geschäftsstelle, die gemeinsam vom Institut für Technologie- und Innovationsmanagement (TIM) der RWTH Aachen und dem Institut für Pflanzenwissenschaften (IBG-2) des Forschungszentrums Jülich betrieben wird.
Ziele der Begleitforschung

Das übergeordnete Ziel der Begleitforschung besteht darin, Erkenntnisse und Erfahrungen in der Modellregion zu systematisieren und nutzbar zu machen, um regionale Innovationsökosysteme mit ihren spezifischen Herausforderungen und Erfolgsfaktoren besser zu verstehen und um den erfolgreichen Aufbau der Modellregion Bioökonomie zu gewährleisten. Die inhaltliche Begleitforschung setzt sich aus komplementären Arbeitspaketen zusammen, innerhalb derer verschiedenste Themenbereiche in einem interdisziplinären Methodenmix erforscht werden.

Insgesamt wird die Begleitforschung das Zusammenspiel von Akteuren in der Modellregionen sowie den Transfer neuen Wissens kontinuierlich begleiten, das regionale Wertversprechen erschließen, die Gründungs- und Ansiedlungsaktivitäten in der Region unterstützen, mit innovativen Kommunikations- und Partizipationskonzepten die Akzeptanz und Wahrnehmung unter den Bürger:innen stärken und die regionalen und ökologischen Auswirkungen einer derartigen Transformation untersuchen. Bioökonomie-VVU strebt an, das hier erzeugte Wissen und die gesammelten Erkenntnisse über die bestehende Förderphase hinaus langfristig für Förderprogramme sowie für Projekte – auch in anderen Regionen – nutzbar zu machen.
Jülich, Deutschland
Innovationscluster BioökonomieREVIERInnovationslabore für schnelle, praktische Umsetzung von Wissenschaft in die Wirtschaft

Ein wichtiges Element der Modellregion BioökonomieREVIER Rheinland sind 14 sogenannte „Innovationslabore“. Hierbei handelt es sich um erfolgversprechende Forschungsansätze mit sehr guten wirtschaftlichen Umsetzungsmöglichkeiten. Sie alle sollen auf unterschiedliche Weise zur Transformation des Rheinischen Reviers von einem fossilen hin zu biobasiertem Wirtschaften in Wirtschaft und Landwirtschaft beitragen.

Die Innovationslabore sind untereinander vernetzt und thematisch in drei Clustern gebündelt:

Innovative Landwirtschaft
Biotechnologie & Kunststoffwirtschaft sowie
Integrierte Bioraffinerie.

Aus den Erkenntnissen sollen schnell Wertschöpfung und neue, neuartige Arbeitsplätze entstehen. Es geht hier um viel mehr als „nur“ allein um wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn. Es soll vielmehr exemplarisch dargestellt werden, dass eine engere Verzahnung und Wissenstransfer von der Forschung hinein in die Wirtschaft zu mehr Wertschöpfung und Nachhaltigkeit führen können. Denn das Rheinische Revier soll nach dem Ende der fossilen Energieträger für die Menschen dauerhaft zukunftsfähig und attraktiv sein.

Im interdisziplinären Forschungs-Konsortium der „Innovationslabore“ von BioökonomieREVIER engagieren sich regionale Universitäten und Forschungseinrichtungen für die Modellregion BioökonomieREVIER Rheinland. Mit Instituten der RWTH und Fachhochschule Aachen, des Forschungszentrums Jülich und der Fraunhofer Gesellschaft sind sowohl die angewandte wie die Grundlagenforschung vertreten und weitere Firmen aus dem Rheinischen Revier wie SenseUp Biotechnology GmbH und YNCORIS GmbH & Co. KG.

Die Innovationslabore werden im Rahmen des Sofortprogramms „Strukturwandel“ vom Bundesforschungsministerium BMBF gefördert und von der Koordinierungsstelle BioökonomieREVIER begleitet.