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RHEINISCHES REVIER
Ressourcenschonendes und kreislaufgerechtes Bauen
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Ressourcenschonendes und kreislaufgerechtes Bauen im Rheinischen Revier
Der technologische Aspekt von nachhaltigem Bauen ist schon bei der Konzeption von entscheidender Bedeutung. Erst durch technologische Entwicklungen kann das Rheinische Revier zu einer Ressourcenschonung bzw. Ressourcenneutralität gelangen. Das umfasst nicht nur die Bereiche der klassischen Industrie, in der sich mit Blick auf die Digitalisierung und Globalisierung Arbeit und Prozesse weiter grundlegend wandeln werden. Es bezieht sich auch auf die Umwelt- und Agrarindustrie, auf die Bauindustrie für nachhaltiges Bauen. Eine Transformation räumlicher Gesamtsysteme auf den Ebenen Dorf-, Stadt- und Regionalentwicklung kann nur dann nachhaltig gelingen, wenn er mit einer zukunftsfähigen Weiterentwicklung technologischer Systeme einhergeht.

Netzwerke

14.08.26
Thementisch Zirkuläres Bauen
Das Bauwesen verantwortet bis zu 60 Prozent des globalen Ressourcenverbrauchs, gleichzeitig sind Bauabfälle in Deutschland für mehr als die Hälfte des gesamten Abfallaufkommens verantwortlich. Ansätze zur Circular Economy können hier einen wirksamen Beitrag leisten, um Ressourcenverbräuche und CO2-Emissionen zu senken. In Bezug auf Ressourcen- und Klimaschutz ist das Thema Zirkuläres Bauen daher sehr wichtig. Hierbei geht es darum, ein Gebäude nicht nur vom Bau bis zum Abriss zu denken, sondern vielmehr darum, dass Bauabfälle nicht mehr nur entsorgt, sondern so weit wie möglich in einen neuen Wertschöpfungskreislauf eingebracht werden sollen.
Ziele
Ziel des Thementisches ist es, relevante Akteursgruppen entlang der Wertschöpfungskette miteinander in den Austausch zu bringen. So sollen Chancen und Herausforderungen, Umsetzungshemmnisse und notwendige Rahmenbedingungen identifiziert und diskutiert werden, um daraus konkrete Handlungsansätze abzuleiten.
Teilnehmer
Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette
Verbände aus der Braubranche
Hochschulen und Forschungseinrichtungen
BLB NRW
NRW Ministerien
Industrie- und Handwerkskammer

14.08.26
Exzellenzregion Nachhaltiges Bauen
Das Netzwerk der Exzellenzregion Nachhaltiges Bauen versteht sich als offene, interdisziplinäre Plattform für den Austausch zum Nachhaltigen Bauen. Es bringt unterschiedliche Akteur*innen zusammen, um Wissen zu bündeln und nachhaltige, innovative Lösungen zu fördern.
Vernetzung stärkt den Transfer praxisnaher Erkenntnisse und unterstützt die Umsetzung nachhaltiger und innovativer Bauweisen. In diesem Sinne richtet sich das Netzwerk der Exzellenzregion Nachhaltiges Bauen nicht nur an die klassischen Akteurinnen und Akteure der Baubranche, sondern darüber hinaus auch an weitere Beteiligten aus Handwerk, Zivilgesellschaft, KMU, Kommunen, Institutionen, Politik, Recycling, Produktion, Start-ups, Forschung und Wissenschaft.
Die Mitgliedschaft steht grundsätzlich allen offen, die mit ihren Produkten, Prozessen oder Projekten aktiv zur Förderung des Nachhaltigen Bauens beitragen. Die Ausrichtung kann sich dabei auf verschiedene Aspekte beziehen, wie z.B. die Steigerung der Ressourceneffizienz, die Förderung der Kreislaufwirtschaft, die Reduzierung von Umweltbelastungen oder das gesunde und barrierefreie Bauen.
Die Netzwerkakteur*innen verfolgen das gemeinsame Ziel, nachhaltige Bauweisen umzusetzen und weiterzuentwickeln. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit sollen Synergien entstehen, die es beispielsweise ermöglichen, ressourcenschonende Materialien, energieeffiziente Baukonzepte und zirkuläre Ansätze voranzutreiben. Hemmnisse können früher erkannt und gemeinsame Lösungen erarbeitet werden.

19.08.26
ABE - AACHEN BUILDING EXPERTS e.V.
ABE: Das Innovations-Netzwerk entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Bau- und Immobilienbranche
Der AACHEN BUILDING EXPERTS e. V. (ABE) wurde 2016 durch 33 Gründungsmitglieder unter Beisein des damaligen NRW-Bauministers Michael Groschek gegründet.
Heute zählt ABE mehr als 160 Mitglieder. Das Innovationsnetzwerk bringt führende Unternehmen der Bau- und Immobilienwirtschaft mit den renommierten Hochschulen RWTH Aachen und FH Aachen sowie wegweisenden Start-ups zusammen. Das gemeinsame Ziel ist es, in einem engen und direkten Zusammenwirken von Wissenschaft und Wirtschaft Innovationen zu fördern und umzusetzen sowie neue Konzepte für Aus- und Weiterbildung zu entwickeln.
Das macht uns aus
Firmen und Büros aus allen Bereichen der Wertschöpfungskette – unter anderem Projektentwicklung und Immobilienbestand, Architektur, Planung und Ingenieurswesen, sowie Bauausführung, Handwerk und Herstellerfirmen – arbeiten in praxisorientieren Projekten und visionären Gruppen zusammen.
Neue Studiengänge, praxisnahe Weiterbildung, innovative nachhaltige Materialien, Smart Building, Building Information Modeling (BIM), Robotik sowie ressourcenschonendes und kreislaufgerechtes Bauen sind nur einige Themen, die wir gemeinsam bewegen!
ABE-Mitglieder sind marktprägende überregionale Großunternehmen sowie führende mittelständische Unternehmen, Forschungs- und Hochschuleinrichtungen sowie erfolgsversprechende Start-ups der Bau- und Immobilienbranche.
ABE bündelt, unterstützt und vernetzt diese interdisziplinären Expertisen durch Wissenstransfer- und Vernetzungsveranstaltungen, Arbeitsgruppen, Seminare und Weiterbildung. Das Innovationsnetzwerk profitiert von der Antriebskraft eines dynamischen hauptberuflichen Teams.
Mit mehr als 160 Mitgliedsunternehmen und umfangreichen Aktivitäten ist ABE weit über das Rheinland hinaus etabliert: mit Schwerpunkten von Aachen über Köln und Düsseldorf bis Bielefeld, im Großraum Frankfurt und in Stuttgart. – Und der Ausbau geht weiter.
Projektlandkarte

KREGI
10.05.26
KREGI – Klima- und Ressourceneffizienz in Gewerbe- und Industriegebieten
Neue Maßstäbe für klima- und ressourcenschonende Gewerbegebiete setzt das bundesweite Pilotprojekt KREGI. KREGI steht für Klima- und Ressourceneffizienz in Gewerbe- und Industriegebieten. Unter Leitung der Faktor X-Agentur der Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH und der ResScore GmbH erstellt ein Projektteam aus ExpertInnen einen umfangreichen und quantifizierbaren Maßnahmenkatalog für die Planung und den Bau ressourceneffizienter Gewerbegebiete. Mit diesem schafft KREGI erstmals Transparenz über die Wirkung von Maßnahmen zur Verbesserung des Klima- und Ressourcenschutzes. Abhängig von den Umweltauswirkungen der Maßnahmen werden diese mit Punkten versehen und in einer Webanwendung zusammengeführt. Durch die Anwendung in Partnerkommunen im indeland wird der neue KREGI-Maßnahmenkatalog direkt praxiserprobt und kann im Anschluss in allen Regionen Deutschlands Anwendung finden.

https://www.exzellenzregion-nachhaltiges-bauen.de/
10.05.26
Exzellenzregion Nachhaltiges Bauen
Der Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler wird getragen von den Kommunen Mönchengladbach, Erkelenz, Grevenbroich, Jüchen, Titz und Bedburg. In Kooperation mit der Stadt Mönchengladbach, der FH Aachen und weiteren Partnern strebt er den Aufbau eines fachübergreifenden Netzwerks an, das Austausch und Zusammenarbeit zu unterschiedlichen Aspekten des Nachhaltigen Bauens ermöglicht. Als sichtbare Beispiele werden Impulsgebäude am Rand des Tagebaus durch den Zweckverband sowie im Stadtteil Lürrip durch die Stadt Mönchengladbach errichtet. Sie sollen innovative Bauprodukte und -prozesse zeigen und als Plattformen für Wissensaustausch dienen.
Klassisch fußen Planung und Errichtung nachhaltiger Gebäude auf den drei Säulen der Nachhaltigkeit: Ökologie, Ökonomie, Sozialem. Unter deren Berücksichtigung, ebenso wie der Ziele des Wirtschafts- & Strukturprogramms für das Rheinische Zukunftsrevier, wurden für die strategische Ausrichtung des Projektes fünf übergeordnete Handlungsfelder definiert: Ressourcen & Zirkularität, Klimaschutz, Energie, Komfort & Gesundheit sowie kostenoptimiertes Planen & Bauen. Sie sollen als Leitlinien für alle Projektaktivitäten dienen, v.a. aber für die Errichtung der Impulsgebäude. Ein besonderer Fokus liegt auf dem zirkulären und ressourcenoptimierten Bauen.

Forschungszentrum Jülich / BioökonomieREVIER / Sascha Kreklau
10.05.26
BioökonomieREVIER
BioökonomieREVIER als Modellregion für nachhaltiges Wirtschaften und innovative Kreislaufprozesse.
Neue Perspektiven für die Wirtschaft, die Umwelt und die Gesellschaft – das will BioökonomieREVIER im Rheinischen Revier in einer Zeit des Wandels erreichen. Entstehen soll ein regionales Innovationssystem, das die Stärken der Region aufgreift und weiterentwickelt.
Orte mit Geschichte werden dabei zu Orten der Zukunft – in sogenannten Profilorten, an denen Bioökonomie konkret erlebbar wird: wie Bürgewald, dem ehemaligen Morschenich-Alt. Mit dem Agri-Food-Energy-Park und der neuen Koordinationsstelle entsteht dort ein lebendiges Zentrum, in dem Landwirtschaft, Forschung und Technologie zukunftsfähige Lösungen gemeinsam voranbringen.
So entwickelt sich das Rheinische Revier Schritt für Schritt zu einem Leuchtturm für eine zirkuläre, klimaneutrale Bioökonomie – mit Modellcharakter weit über die Region hinaus. BioökonomieREVIER steht dabei für einen Strukturwandel, der Ressourcen schont, Menschen einbindet und neue Perspektiven schafft.
Aktuelle Förderprogramme
Dokumente
Ansprechpartnerin
Sie interessieren sich für das Themengebiet Kreislaufgerechtes Bauen im Rheinischen Revier oder sind in diesem Gebiet beruflich tätig und wollen sich vernetzen?
Haben Sie Fragen zu Fördermöglichkeiten im Rheinischen Revier?
Melden Sie sich gerne bei unserer Expertin.

Nicole Krüttgen
Projektmanagerin Ressourcen & Agrobusiness
Zukunftsagentur Rheinisches Revier GmbH
nicole.kruettgen@rheinisches-revier.de



